Eine Einschulung anderer Art


Am letzten Samstag vor Schulbeginn findet traditionell die Einschulung unserer neuen Erstklässler in der Immanuelkirche statt. Dieses Jahr mussten Traditionen auf Grund der Coronabestimmungen aufgebrochen werden – trotzdem oder auch gerade dadurch wurde es ein besonderes und schönes Fest.

„Jeder kann was, jeder kann was gut! Ich seh ́ dich und du siehst mich! Das macht Mut!“ Dies Lied von Harry Voss und Gregor Breier wurde von vorne vorgetragen, aber die Bewegungen konnten alle mitmachen und der Inhalt des Liedes wurde danach von den Handpuppen Lucy und Theodor mit den Kindern durchdacht: Kraft kann man nicht sehen. Manche Menschen haben starke Muskeln – aber wie stark sie genau sind, sieht man erst, wenn sie etwas tun. Manche Menschen sind aber auch anders stark – sie sind schlau, haben starke Gedanken, manche sind stark in Gefühlen – sie trösten oder ermutigen… Wir sind schon gespannt, was „unsere Neuen“ alles können und auch lernen werden!

Durch die begrenzte Personenzahl konnten die Viertklässler diesmal ihre neuen Patenkinder nicht persönlich im Gottesdienstraum begrüßen. Allerdings wurden im Vorfeld Videos gedreht, so dass jedes Einschulungskind eine fröhliche Begrüßungsbotschaft seines Paten per Leinwand sehen und hören konnte. Anschließend bekamen sie dann ihre Zuckertüte von der neuen Klassenlehrerin überreicht.

Traditionsgemäß kommen am Ende des Gottesdienstes alle Erstklässler zum Segnen nach vorne. Auch hier hieß es, sich etwas Neues einfallen zu lassen. Bei den Sitzplätzen der Familiengruppen stand jeweils ein vorbereiteter Tisch (=> Abstand) mit einem/r MitarbeiterIn der Schule. So konnten alle persönlich gesegnet werden. Diese „Nähe“ und die direkte Ansprache, auch der Eltern und Geschwister im “Familienrahmen“, war sehr berührend und wurde dankbar von allen aufgenommen. Segen ist Gottes Kraft, die er uns schenkt und mit der er uns stark macht.

Karen Demski

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